Laut eigener Angabe hat sich Google im Streit um Google Street View mit den deutschen Datenschutzbehörden geeinigt. Sonit steht einem Start des Dienstes in naher Zukunft nichts mehr im Wege.
Bislang lag der Streitpunkt darin, dass die Street-View-Funktion von Google Maps es ermöglicht, 360-Grad-Panoramafotos auf Straßenniveau anzusehen. Flächendeckende würden Fotos von Straßen erfasst und öffentlich zugänglich gemacht, so die Kritiker. Schleswig-Holsteins Landesdatenschützer Thilo Weichert fordert beispielsweise “die Löschung beziehungsweise unwiederbringliche Verpixelung [...] der Rohdaten”.
Zu Beginn der Woche sei es nun zu einer Einigung gekommen, so Google. Bei den Verhandlungen demonstrierte Google auch eine automatisierte Blurringtechnik, mit der Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden. Des Weiteren soll es eine Meldefunktion geben, mit der Nutzer jederzeit Fotos aus Street View entfernen beziehungsweise unkenntlich machen lassen können. Auch soll es in Zukunft möglich sein, dass Menschen bestimmte Örtlichkeiten nennen können, die sie nicht bei Street View veröffentlicht sehen wollen.Im Juni und Juli 2009 werden die ersten Städte erfasst werden.

