Noch bis zum Mittwoch, den 9.September ist die 49. Internationale Funkausstellung (IFA 2009) auf dem Messegelände Berlin in vollem Gange.  Und heute präsentierte Navigon erstmals seine Navigationsgeräte mit mobilem Internetzugriff.

Navigon hat sich bei der Namensgebung seiner Internetdienste am Kollegen TomTom orientiert. Beide nennen ihren Internetzugriff auf den Navis Live.  Navigon bietet seinen Live-Dienst, anders als TomTom,  auch im europäischen Ausland an, so dass diese Funktionen auf Reisen nicht fehlen. Leider muss der Käufer für den Dienst im Netz surfen zu können extra blechen.

Die Modelle 6350 Live und 8450 Live sind die ersten Modelle, die mit den Live-Diensten ausgeliefert werden. Anders als die Konkurrenten von Tomtom und Garmin integriert Navigon das Mobilfunkmodem nicht in das Gerät. Mit einem Kabel muss das Modem also erst mit dem mobilen Lotsen verbunden werden. Im Auto  kein Problem. Wer das Gerät auch als Fußgänger nutzen will, muss dann jedoch leider auf die Live-Dienste verzichten. Ein Minuspunkt.

Navigon bietet die Live-Geräte so an, dass der Dienst in den ersten drei Monaten nach der Aktivierung kostenlos ausprobiert werden kann. Ein Pluspunkt.  Nach diesen drei Monaten muss der Kunde ein Ein- oder Zweijahresabonnement abschließen, wenn er die Dienste weiter nutzen will.

Wie bei den anderen internetfähigen Navigationsgeräten sind die Internetdienste vor allem auf standortspezifische Informationen beschränkt. Ein vollwertige Browser ist nicht in den Geräten vorhanden.

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