Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Eine Anfrage in das Suchfeld tippen und auf die Schaltfläche “Google-Suche” klicken – fertig ist die Google-Suche. In Sekundenbruchteilen liefert die Suchmaschine die Ergebnisse aus – und setzt dabei halb so viel Kohlendioxid frei wie ein Wasserkocher. Behauptet zumindest Alex Wissner-Gross, Physiker an der Harvard-Universität, laut der Sunday Times. Wissner-Gross hat ausgerechnet, wie viel Kohlendioxid bei der Internetnutzung emittiert wird. Besonders stark seien Kohlendioxidemissionen jedoch bei der Suche mit Google, so der Pysiker. 7 Gramm Kohlendioxid setzt eine Google-Suche seiner Rechnung nach frei. Der Forscher führt diese Menge auf Googles Infrastruktur zurück: “Google unterhält große Rechenzentren auf der ganzen Welt, die sehr viel Energie verbrauchen”. Deshalb habe eine Google-Suche “einen deutlichen Einfluss auf die Umwelt”, zitiert die Sunday Times. Google indes widerspricht dieser Darstellung. Der heimische PC verbrauche während einer Suche mehr Energie als Google selbst, so ein Sprecher von Google. Wissner-Gross hat inzwischen bestritten, Google in seiner Studie erwähnt zu haben. Die Zitate über Googles Rechenzentren und den Einfluss auf die Umwelt seien korrekt gewesen, so Wissner-Gross. Der Vergleich mit dem Wasserkocher hingegen stamme von der Times.
Polaroid beantragt Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. Schuld an dem zweiten Insolvenzverfahren innerhalb von sieben Jahren sei diesmal ein Betrugsverfahren des Besitzers Petters Group, der Investoren um über 2 Milliarden US-Dollar betrogen haben soll und im Oktober 2008 verhaftet worden war. Laut Angaben beim Insolvenzgericht in Minneapolis erhebt die Petters Group Forderungen in Höhe von 213,5 Millionen US-Dollar gegen Polaroid. Die Firma bestreitet deren Rechtmäßigkeit, macht aber keine genauen Angaben zur eigenen Finanzlage. “Obwohl wir einen der weltweit bekanntesten Markennamen besitzen, musste Polaroid in den letzten Jahren einen Rückgang des Nettoumsatzes bei zugleich steigenden operativen Ausgaben und Entwicklungskosten hinnehmen”, heißt es weiter in den beim Insolvenzgericht eingereichten Unterlagen. Polaroid setzt nun, nach dem Ausstieg aus dem analogen Fotogeschäft, auf Produkte wie seinen Sofortbild-Minidrucker PoGo, tragbare DVD-Player, digitale Bilderrahmen und Flachbildschirmfernseher.
Der Studie der Forschungsgruppe Wahlen zufolge sind deutlich mehr Männer als Frauen online. Im letzten Quartal waren 73 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen online. Besonders Onlineapotheken können sich eines regen Zuspruchs erfreuen. Im vierten Quartal nutzten zehn Prozent der Erwachsenen diese Möglichkeit, um rezeptfreie Medikamente zu kaufen. Insgesamt nutzten 63 Prozent Onlineshopping und 51 Prozent wickelten ihre Bankgeschäfte online ab. Gleich drei von vier Internetnutzern vergleichen online Preise. Unterschiedlicher Beliebtheit erfreuen sich Informationsangebote. So informierten sich zwar 41 Prozent über Nachrichten aus der Politik, doch nur 36 Prozent nutzten Informationen über Versicherungen. Das Nutzungsverhalten zeigt ein differenziertes Bild. Männer nutzten das Internet dabei intensiver als Frauen. Die Altersgruppe bis 39 Jahren ist mit über 90 Prozent praktisch vollzählig online. Größeres Wachstumspotenzial besteht bei den über 60-Jährigen. Hier sind derzeit nur 29 Prozent online. Gleichzeitig ist das Internet primär ein Medium für formal höher Gebildete. 91 Prozent der Deutschen mit Hochschulreife nutzen aktiv das Internet, bei jenen mit Hauptschulabschluss und Lehre waren es kaum die Hälfte.
Die Bahn und T-Mobile haben einen verstärkten Ausbau der WLAN-Versorgung im ICE angekündigt. Fahrgäste der Hochgeschwindigkeitszüge können nun auch auf der Strecke Frankfurt–Hannover–Hamburg das Internet nutzen. Zur Zeit gibt es den Dienst für Reisende bereits zwischen Dortmund, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Augsburg und München. Laut Firmenangaben sind rund 1.500 Kilometer des ICE-Streckennetzes mit einer breitbandigen Onlineversorgung ausgestattet. Bis heute sind rund 50 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ICE 1 und des neuen ICE 3 mit der für den Onlinezugang notwendigen Technik ausgerüstet. Weitere rund 20 ICE-3-Züge sollen 2009 folgen. “Der Kundenzuspruch zu WLAN im Zug ist sehr positiv, wie unsere Marktforschung ergeben hat”, sagte Bahn-Sprecher Andreas Fuhrmann. Im März 2008 hatte die Bahn angekündigt, die Handyverbindungen in ICEs zu verbessern. Zusammen mit den vier deutschen Mobilfunknetzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 werden die Züge seither mit neuen Repeatern ausgestattet.
Die “Online Marketing Düsseldorf (OMD)” findet 2009 nicht mehr statt. Wie Veranstalter Igedo in einer Pressemitteilung verkündete, will sich das finanziell angeschlagene Unternehmen “zukünftig ausschließlich auf ihre Kernkompetenz Modemessen konzentrieren”. “Die Messe ist das erste Opfer der Wirtschaftskrise”, so Messechef Alexander Felsenberg. Die Internet-Branche trifft sich somit im kommenden Jahr in Köln auf der Konkurrenzmesse Dmexco. Bereits kurz vor der diesjährigen OMD hatte der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und der Online-Vermarketerkreis (OVK) entschieden, ab 2009 die Köln-Veranstaltung zu unterstützten, weitere Verbandspartner wie Fachforum Online Mediaagenturen (FOMA), Gesamtverband für Kommunikationsagenturen (GWA) und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Europe folgten. Dmexco-Chef Frank Schneider sieht seine eigene Strategie bestätigt, dass es in Deutschland nur Platz für eine zentrale Branchenveranstaltung zum digitalen Marketing gibt. Die Dantotec hat den Besuch der OMD 2008 nicht ins Visier genommen und begrüßt diese Entwicklung.
Der IT-Branchenverband Bitkom hat überraschend seine Schätzungen für das Jahr 2009 reduziert. “Wir nehmen die zuvor geäußerte Prognose für 2009 zurück”, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer der Süddeutschen Zeitung. Bitkom rechnet nun 2009 mit einer Stagnation, statt mit 1,5 Prozent Umsatzwachstum. Auf dem dritten nationalen IT-Gipfel am 20. November 2008 hatte Scheer noch erklärt, dass sich die Auswirkungen der wirtschaftlichen Turbulenzen durch die Finanzkrise für die ITK-Industrie in Grenzen hielten. Direkte Staatshilfen lehnt Bitkom weiter ab. “Wir fordern keinen Schutzschirm. Wir kommen aus eigener Kraft aus dieser Situation”, betont Scheer. Auf die Zahl der insgesamt 829.000 Stellen in der Branche soll sich das Nullwachstum nicht auswirken. Die Telekommunikationsbetreiber müsse zwar weiterhin Arbeitsplätze abbauen, das werde aber durch Neueinstellungen in der IT-Branche geglättet.
In den USA darf Google gegen Zahlung von 125 Millionen US-Dollar mehrere Millionen urheberrechtlich geschützte Bücher online verfügbar machen. Deutsche Verleger und Buchhändler sind gegen eine Einigung mit Google nach amerikanischem Vorbild. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat das Google Buchsuche-Programm als “Schritt in die falsche Richtung” bezeichnet. Google könne ohne Zustimmung der betroffenen Autoren und anderer Rechteinhaber in Bibliotheken gescannte Werke im Internet öffentlich zugänglich machen. Dabei könne ein Rechteinhaber diese nur schützen, wenn die Werke in ein Buchrechte-Register eingetragen werden. Es bedeute eine “Enteignung der Urheber auf kaltem Weg”, so Alexander Skipis, Chef des Börsenvereins. Die Vereinbarung in den Vereinigten Staaten ziehe die Monopolisierung des Wissens-und Informationshandels nach sich. Die Gefahr bestünde, dass Google künftig die Einkaufswahl der Verbraucher lenken und Einfluss auf die Vertriebshoheit der Verlage nehmen werde.
Nach zweijährigen Verhandlungen hat sich Google nun mit den US-Verbänden geeinigt und kann nun den Onlinezugang zu urheberrechtlich geschützten Büchern und Texten freigeben. Die Einnahmen aus dem Onlineangebot der Google Buchsuche werden mit Hilfe eines Registers verteilt, das Rechteinhaber identifizieren soll, so Google. Das neue Angebot steht zunächst ausschließlich US-Nutzern der Google Buchsuche zur Verfügung.
Es ist ein brisantes Thema: T-Mobile und der Datenschutz. Über 17 Millionen Stammdaten von Kunden wurden T-Mobile leider bereits im Jahre 2006 “gestolen” von bisher unbekannten Personen. Abhandengekommen sind neben Adressdaten auch Nummern, Handynummern, Emailadressen oder Geburtsdaten berühmter Persönlichkeiten. Nun sind das Bundeskriminalamt und die Staatsanwalt am ermitteln, um die Kriminellen dingfest zu machen. T-Mobile selbst ist natürlich darum bemüht, die Daten zurückzuholen und seinen Sicherheitsstandard auszubauen. Zudem verfertigt das BKA so genannte Gefährungsanalysen für betroffene Personen der Öffentlichkeit wie zum Beispiel Politiker. Fakt ist, dass die abhanden gekommenen Daten schon in Internetkreisen veröffentlicht wurden. Eine positive Nachricht ist hingegen, dass bei dem Unternehmer Tobias Huch nunmehr Datensätze gefunden und überprüft wurden. Diese Untersuchung ergab, dass Huch seit zwei Jahren Kundenstammdaten von Telekom-Kunden besaß. Angeblich habe er diese aufbewahren sollen, um den Ermittlungen nicht im Wege zu stehen. Es bleibt zu erwarten, ob das Verfahren wieder aufgenommen wird.
Laut dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien wird die Zahl der Beschäftigten bei Anbietern von Informationstechnik und Telekommunikation auf 829.000 ansteigen. Trotz abflauender Konjunktur. Jedoch müsse die Finanzkrise schnell bewältigt werden und sich auch das Bildungssystem weiterentwickeln um diesen Standard weiterhin zu halten.
Derzeit sind die konjunkturellen Turbulenzen auf dem IT-Arbeitsmarkt noch nicht zu spüren. Einige Teile der Branche litten sogar weiterhin unter einem Mangel an IT-Experten. Im Jahr 2007 konnte der Verband ein Plus von rund 13.000 Arbeitsplätzen vermelden. In diesem Jahr schaffe laut einer Bitkom-Umfrage gut die Hälfte der Unternehmen zusätzliche Arbeitsplätze. Ein Drittel werde die Zahl der Beschäftigten voraussichtlich stabil halten, und 16 Prozent müssen Stellen streichen. In der Informationstechnik werden dieses Jahr voraussichtlich neue Arbeitsplätze geschaffen, die Hersteller von Kommunikationstechnik und die Anbieter von TK-Diensten werden Arbeitsplätze streichen müssen.
Die Dantotec GmbH, hat trotz der Turbulenzen im Finanzsektor und der möglichen bevorstehenden Rezession, insbesondere im 3. und 4. Quartal 2008 neue Mitarbeiter in den Bereichen EDV, Marketing & Vertrieb sowie Produktmanagement eingestellt.
Es wird immer offensichtlicher: Der mobile Internet Explorer von Microsoft ist auf dem Vormarsch. Ziel ist es, Internetseiten ebenso gut darzustellen wie auf einem herkömmlichen Browser am Heimcomputer. Eine Neuheit bei diesem mobilen Browser von Microsoft ist auch der Support für Flash von Adobe, den Apple bisher noch nicht bieten kann. Die siebte Version dieses mobilen Browsers wird voraussichtlich im Jahre 2009 auf den Markt gebracht. Viele Producer von Windows´ mobilen Geräten bevorzugen es, den Opera-Browser zu benutzen. Sie ziehen diese Variante dem Browser, der mit dem Betriebssystem geliefert wird, vor. Was tut Microsoft gegen diese Entwicklung? Es bietet seinen Kunden an, zwischen der normalen Version und den mobilen Angeboten auf einer Homepage schnell zu wechseln. Dem Flatrate-User bietet sich damit die Möglichkeit, zwischen beiden Varianten zu wechseln.
Obwohl der Anteil der Hochschulabsolventen zwischen 2000 und 2006 pro Altersjahrgang von 18 auf 21 Prozent gestiegen ist, fällt Deutschland im weltweiten Vergleich zurück. Dort kletterte der Anteil von 28 auf 37 Prozent, laut OECD-Bericht “Bildung auf einen Blick 2008″. Die Entwicklung der Bildungssysteme in den dreißig wichtigsten Industrienationen der Welt wird darin verglichen. Mit der eigenen Ausbildungsleistung und dem Trend der gesunkenen Studienneigung bei jungen Menschen in Deutschland könne der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in Zukunft kaum gedeckt werden. Der Anteil der Studienabbrecher liegt mit 23 Prozent jedoch glücklicherweise unter dem OECD Schnitt von 31 Prozent. Auch setzt sich die OECD für ein Stipendiensystem ein, um mehr jungen Leuten aus einkommensschwächeren Elternhäusern die Chance des Studiums zu ermöglichen.
Ilse Aigner, bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sieht den OECD Bericht insgesamt jedoch positiv. Der Bericht belege “eindrucksvoll die Erfolge unserer Bildungspolitik” im Vergleich zum OECD-Durchschnitt. In Deutschland schließen derzeit 22 Prozent Ihr Studium mit ingenieurwissenschaftlichen Abschluss ab – das ist ein Topwert! Was schulische und berufliche Ausbildung betrifft, sorgt insbesondere das Berufsbildungssystem in Deutschland mit einer Arbeitslosigkeitsquote von nur 4,4 Prozent der 15-19 Jährigen für gute Aussichten bei Jugendlichen.
Die vorläufige Bilanz der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ist berauschend: 100 000 Besucher! Und die Zahl soll sich bis zum Ende hin sogar noch verdoppeln! Bereits nach drei Tagen steht fest, dass auf der IFA viele Orders getätigt wurden und eine Menge fachkundiges und internationales Publikum anwesend war. Alleine am Sonntag wurde die IFA von mehreren tausend Gästen besucht, die sich die tollen Neuheiten nicht entgehen lassen wollten. Darüber freut sich der Veranstalter der IFA, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, natürlich sehr. Auch die Messe Berlin GmbH ist als Veranstalter höchst zufrieden. Besonderen Anlass zur Freude bot die rege Ordertätigkeit an den weit über 1000 Ständen, an denen heuer sogar Haushaltgeräte angeboten werden. Großen Anklang bei den Käufern fanden auch Geräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler. In Fachkreisen spricht man davon, dass die IFA sich langsam von einer Besuchermesse in einen Branchentreffpunkt verwandelt.
Einen etwas negativen Eindruck machte auf der IFA eine große Razzia, welche die Bundes- und Zollpolizei auf der Messe durchführte. Hierbei forschten zirka 200 Polizisten nach, ob es nicht Lizenzrechtsverstöße gäbe. Das Mittel: Die Beschlagnahmung von LKW-Ladungen mit Elektrogeräten. Natürlich hat es derartige Untersuchungen bereits auf den beiden anderen IFAs gegeben, aber der Zeitpunkt war vielleicht nicht gerade günstig gewählt, da man die Untersuchungen ja auch vor der Öffnung für das Publikum durchführen hätte können. Bisher wurden bereits Geräte von asiatischen Herstellern sowie von Branchenführern aus Nord- oder Südeuropa beschlagnahmt. Eine eher positivere Nachricht, welche die IFA verbreitet wissen möchte, ist hingegen, dass die Flatscreens stetig dünner werden. Auch in Sachen Energiesparen hat die IFA positive Anreize geboten. Weitere Neuigkeiten von der internationalen Funkausstellung werden mit Spannung erwartet.
“Wir haben den Ansturm auf das iPhone 3G völlig unterschätzt”, sagte ein Apple-Manager dem “Focus”. Laut “Focus” ist in ganz Europa kein iPhone mehr auf Lager, die Nachproduktion dürfte noch bis Anfang Oktober dauern. Dann kommt die zweite Lieferung des iPhones in die Filialen.
Nachdem das iPhone ab 11.Juli zum Verkauf bereit stand, waren schon am ersten Wochenende mehr als eine Millionen Geräte über den Ladentisch gegangen. Die kommende Version des iPhones wird noch mit einigen zusätzlichen Extras ausgestattet sein. Dazu zählt die UMTS-Technologie, die ein schnelleres Surfen im Internet ermöglicht.
Die Benq DC T850 besitzt ein großes Touchdisplay, mit Stift oder Fingern bedienbar, besticht durch nur 15 Millimeter dickes Edelstahl-Gehäuse in schwarz oder rot und besitzt ein 3fach-Zoomobjektiv aus dem Hause Pentax. Bestens geschützt wird das Display mit einer OnScreen Schutzfolie. Im Test stach die Digitalkamera Benq DC T850 unter anderem durch ihre gute Bildqualität hervor. In Sachen Bildrauschen und hohem Wirkungsgrad konnte die Kamera überzeugen; Minuspunkte sammelte sie bei der Auflösung, die zum Bildrand hin leicht abfiel. Die Bedienung über das Touchdisplay ist das Besondere dieser Digitalkamera und funktionierte im Test einwandfrei. Das 8-Megapixel-Modell arbeitete recht schnell hinsichtlich Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen den einzelnen Aufnahmen und punktet somit bei der Handhabung des Geräts. Benq bietet in der Ausstattung neben dem Automatik- und dem P-Modus verschiedene Motivprogramme. Darunter auch die Gesichtserkennung, mit integrierter Smile-Shot Funktion. Die Kamera löst erst aus, wenn das fixierte Objekt lächelt. Im Test stach die Diditalkamera Benq DC T850 besonders in puncto Design und Bedienung hervor, nur in der Bildqualität zeigten sich einige Mängel auf.
Nach häufigen, oft gewalttätigen Übergriffen im gesamten Münchner Bahnverkehr, hat sich Bayerns Verkehrsministerin, Emilia Müller, zu einer Videoüberwachung in sämtlichen Zügen Münchens entschieden. Nach ca. zwölf Monaten Abwägen und Überlegen ist es nun soweit: Der erstmalige Einsatz der Videoüberwachung ist ab Mitte Juli vorgesehen und somit wird die Arbeit von Polizei und Bahnpersonal erleichtert. Außerdem soll anhand der Videoüberwachung für ein sichereres Befördern der Fahrgäste, sowie eine Reduzierung der Vandalismus-Vorkommnisse, gesorgt werden.
Nachdem es Anfang des Jahres zu mehrfachen Übergriffen auf Münchner U-Bahn Passagiere kam, die nicht selten Verletzungen der Fahrgäste nach sich zogen, werden nun 105 der fast 240 Nahverkehrsmitteln mit offizieller Videoüberwachung unterwegs sein. In höchstens drei Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein, sämtliche Waggons des MVG sollen anhand von installierten Kameras wieder sichereres Benutzen des öffentlichen Nahverkehrs ermöglichen. Bereits 2006 hatte es, aufgrund gehäufter Sachbeschädigungen der Züge Überlegungen bezüglich einer Videoüberwachung gegeben, “die Investitionskosten würden sich auf ca. 4,5 Millionen Euro belaufen” so ein damaliges Gutachterteam. Im Vergleich zu den jährlich verursachten Schäden von über 5 Millionen Euro ein Schnäppchen! Nach Vorreiter München hat nun auch die Hansestadt Hamburg nachgezogen und begonnen sein Verkehrsnetz mit über 3000 Kameras auszustatten. Bis Ende des Jahres soll auch dort eine vollständige Videoüberwachung der Bahnhöfe und des Nahverkehrs gewährleistet sein.

