Archiv für September 2008

Es wird immer offensichtlicher: Der mobile Internet Explorer von Microsoft ist auf dem Vormarsch. Ziel ist es, Internetseiten ebenso gut darzustellen wie auf einem herkömmlichen Browser am Heimcomputer. Eine Neuheit bei diesem mobilen Browser von Microsoft ist auch der Support für Flash von Adobe, den Apple bisher noch nicht bieten kann. Die siebte Version dieses mobilen Browsers wird voraussichtlich im Jahre 2009 auf den Markt gebracht. Viele Producer von Windows´ mobilen Geräten bevorzugen es, den Opera-Browser zu benutzen. Sie ziehen diese Variante dem Browser, der mit dem Betriebssystem geliefert wird, vor. Was tut Microsoft gegen diese Entwicklung? Es bietet seinen Kunden an, zwischen der normalen Version und den mobilen Angeboten auf einer Homepage schnell zu wechseln. Dem Flatrate-User bietet sich damit die Möglichkeit, zwischen beiden Varianten zu wechseln.

Obwohl der Anteil der Hochschulabsolventen zwischen 2000 und 2006 pro Altersjahrgang von 18 auf 21 Prozent gestiegen ist, fällt Deutschland im weltweiten Vergleich zurück. Dort kletterte der Anteil von 28 auf 37 Prozent, laut OECD-Bericht “Bildung auf einen Blick 2008″. Die Entwicklung der Bildungssysteme in den dreißig wichtigsten Industrienationen der Welt wird darin verglichen. Mit der eigenen Ausbildungsleistung und dem Trend der gesunkenen Studienneigung bei jungen Menschen in Deutschland könne der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in Zukunft kaum gedeckt werden. Der Anteil der Studienabbrecher liegt mit 23 Prozent jedoch glücklicherweise unter dem OECD Schnitt von 31 Prozent. Auch setzt sich die OECD für ein Stipendiensystem ein, um mehr jungen Leuten aus einkommensschwächeren Elternhäusern die Chance des Studiums zu ermöglichen.

Ilse Aigner, bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sieht den OECD Bericht insgesamt jedoch positiv. Der Bericht belege “eindrucksvoll die Erfolge unserer Bildungspolitik” im Vergleich zum OECD-Durchschnitt. In Deutschland schließen derzeit 22 Prozent Ihr Studium mit ingenieurwissenschaftlichen Abschluss ab – das ist ein Topwert! Was schulische und berufliche Ausbildung betrifft, sorgt insbesondere das Berufsbildungssystem in Deutschland mit einer Arbeitslosigkeitsquote von nur 4,4 Prozent der 15-19 Jährigen für gute Aussichten bei Jugendlichen.

Die vorläufige Bilanz der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ist berauschend: 100 000 Besucher! Und die Zahl soll sich bis zum Ende hin sogar noch verdoppeln! Bereits nach drei Tagen steht fest, dass auf der IFA viele Orders getätigt wurden und eine Menge fachkundiges und internationales Publikum anwesend war. Alleine am Sonntag wurde die IFA von mehreren tausend Gästen besucht, die sich die tollen Neuheiten nicht entgehen lassen wollten. Darüber freut sich der Veranstalter der IFA, die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, natürlich sehr. Auch die Messe Berlin GmbH ist als Veranstalter höchst zufrieden. Besonderen Anlass zur Freude bot die rege Ordertätigkeit an den weit über 1000 Ständen, an denen heuer sogar Haushaltgeräte angeboten werden. Großen Anklang bei den Käufern fanden auch Geräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler. In Fachkreisen spricht man davon, dass die IFA sich langsam von einer Besuchermesse in einen Branchentreffpunkt verwandelt.

Einen etwas negativen Eindruck machte auf der IFA eine große Razzia, welche die Bundes- und Zollpolizei auf der Messe durchführte. Hierbei forschten zirka 200 Polizisten nach, ob es nicht Lizenzrechtsverstöße gäbe. Das Mittel: Die Beschlagnahmung von LKW-Ladungen mit Elektrogeräten. Natürlich hat es derartige Untersuchungen bereits auf den beiden anderen IFAs gegeben, aber der Zeitpunkt war vielleicht nicht gerade günstig gewählt, da man die Untersuchungen ja auch vor der Öffnung für das Publikum durchführen hätte können. Bisher wurden bereits Geräte von asiatischen Herstellern sowie von Branchenführern aus Nord- oder Südeuropa beschlagnahmt. Eine eher positivere Nachricht, welche die IFA verbreitet wissen möchte, ist hingegen, dass die Flatscreens stetig dünner werden. Auch in Sachen Energiesparen hat die IFA positive Anreize geboten. Weitere Neuigkeiten von der internationalen Funkausstellung werden mit Spannung erwartet.

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