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Zur Datensicherung eignen sich auch hervorragend mobile Festplatten, wie die Freecom Mobile Drive 2,5
Wer Videos und Datenmaterial auf DVD-Rohlinge brennen und für immer und ewig archivieren wollte, sah sich mit dem Problem konfrontiert, dass die Speichermedien bereits nach wenigen Jahren nicht mehr zuverlässig funktionierten. Mit der so genannten M-Arc-Disc von Millenniata ist ein zuverlässiger Datenträger, auf den man zum Beispiel Fotos mit dem ebenfalls von Millenniata erhältlichen Brenner schreiben kann verfügbar, doch ist diese Technik in der Anschaffung für Privatpersonen recht teuer: So kostet der als M-Writer bezeichnete Brenner 1.875 US-Dollar und 25 der Discs sind für stolze 449 US-Dollar zu haben.
Brenn-Service für Jedermann
Cranberry nutzt die Technik von Millenniata und bietet für Privatkunden einen Brennservice an. Um diesen zu nutzen, muss man die Daten auf einen Server von Cranberry hochladen und erhält dann zum Beispiel seine Fotos auf zuverlässige Datenträger gebrannt per Post. Bei dem als Diamondisc bezeichneten Service zahlt der Kunde für ein 4,7 GByte fassendes Speichermedium 34,95 US-Dollar. Für zwei Discs fallen 29,95 US-Dollar pro Datenträger an.
Diamondiscs selbst brennen
Wer allerdings seine Discs doch lieber selbst brennen möchte, kann mit dem bei Cranberry erhältlichen M-Writer von Millennika, den Cranberry unter eigenem Namen als Cranberry Disc Writer vermarktet, plus 150 Diamondiscs für 4.995 Dollar ein Komplettpaket erwerben. Zum Archivieren der Daten-Discs biete Cranberry zudem den so genannten Cranberry DVD Vault an, in den man pro Jahr bis zu 25 Discs ablegen kann und dafür pro Jahr 89 US-Dollar zahlt. Falls einmal eine Disc abhanden kommt, wird sie ersetzt.
Die von Millenniaka entwickelte M-Arc-Disc ist im vergleich zu herkömmlichen DVDs besonders zuverlässig: Beim Brennen der Daten auf den Rohling verzichtet man auf die normalerweise eingesetzten Materialien und brennt die Daten stattdessen in eine vergleichsweise deutlich härtere Schicht.
Es ist ein brisantes Thema: T-Mobile und der Datenschutz. Über 17 Millionen Stammdaten von Kunden wurden T-Mobile leider bereits im Jahre 2006 “gestolen” von bisher unbekannten Personen. Abhandengekommen sind neben Adressdaten auch Nummern, Handynummern, Emailadressen oder Geburtsdaten berühmter Persönlichkeiten. Nun sind das Bundeskriminalamt und die Staatsanwalt am ermitteln, um die Kriminellen dingfest zu machen. T-Mobile selbst ist natürlich darum bemüht, die Daten zurückzuholen und seinen Sicherheitsstandard auszubauen. Zudem verfertigt das BKA so genannte Gefährungsanalysen für betroffene Personen der Öffentlichkeit wie zum Beispiel Politiker. Fakt ist, dass die abhanden gekommenen Daten schon in Internetkreisen veröffentlicht wurden. Eine positive Nachricht ist hingegen, dass bei dem Unternehmer Tobias Huch nunmehr Datensätze gefunden und überprüft wurden. Diese Untersuchung ergab, dass Huch seit zwei Jahren Kundenstammdaten von Telekom-Kunden besaß. Angeblich habe er diese aufbewahren sollen, um den Ermittlungen nicht im Wege zu stehen. Es bleibt zu erwarten, ob das Verfahren wieder aufgenommen wird.

